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  Nach der Eiszeit (1.300 000 oder 800 000 vor Christus bis 20 000 oder 12 000 v.Chr.) bildete der Inngletscher einen Schmelzwassersee von Kufstein bis über Wasserburg hinaus, seine Seespiegelhöhe betrug 478 m.
1135 Der Ort Kiefersfelden wurde anlässlich einer Schenkung eines Lehens zu den Reliquien der heiligen Sixtus und Sebastianus durch Egilolfus de Chiverinesvelt erstmalig erwähnt.
1315 In den Conradinischen Matrikeln ist zu lesen : "Flintsbach zahlt 8 Pfdn und hat 3 Filialen , Audorf, (Nieder)-Audorf und Chiverinesvelt mit Freithöfen".
1425 Beginn der Kirchengemeinde anläßlich der Stiftung einer Ewigen Messe in der Kirche zu Heilig Kreuz in Kiefersfelden. Zu jener Zeit bestand Kiefersfelden aus 400 bis 450 Einwohnern in 12 Bauerngütern, von denen 9 Nagelschmieden als Nebenerwerb betrieben.
  Im Ort Mühlbach gab es von jeher Wasserkraft-Hammerschmieden, die vom Mühlbach betrieben wurden. Mit diesen wurden Waffen wie Säbel, Spieße und Harnische angefertigt.
  Der Hammer wird eingerichtet
  Arbeit in der Hammerschmiede.
   
1610 Beginn der Industriealisierung.
  Mit der Innschifffahrt wurden damals alle Güter bewegt, weil Transporte auf dem Landweg unrentabel waren.
1611 Ausbruch der Pest im Inntal.
  Teilansicht  von Kiefersfelden um 1650 im Modell
  Kiefersfelden um 1650 - farbiges Modell im Blaahaus.
   
1672 Der erste erwähnte Schulmeister war Adam Moser.
  Das erste Schulhaus war die Klause auf dem Buchzagl (über dem Bergwirt).
1696 Errichtung des Erzschmelz-Ofens.
1704 Während des Landshuter Erbfolgekriegs, wurde beim ersten Angriff der Österreichischen Soldaten, Kiefersfelden total niedergebrannt. Als Ersatz für Kriegsschäden bekam der Baumayr die Schankgerechtigkeit für Bier gegen eine Jahresgebühr von 12 Gulden.
1719 Im Zuge der Erzschmelzarbeiten kam die erste soziale Absicherung durch Johann Michael Graf Fieger, Freiherr auf Friedberg, Obrist-Erblandjägermeister in Tirol, und Eisengewerksherr im Zillertal und auf der Kiefer, von 200 fl (Gulden) als Grundkapital der Hl. Kreuzbruderschaft in Kiefersfelden.
  Zu dieser Zeit gehörte Kiefersfelden zum Pflegegericht Auerburg, Hauptmannschaft ob der Klausen.
1799 Umwandlung des Pflegegerichts Auerburg in ein provisorisches Landgericht.
1808 Einteilung des Landgerichts in Steuerdistrikte. Die Hauptmannschaft ob der Klausen wurde fast ohne Gebietsänderung Steuerdistrikt Kiefersfelden.
1812 Erster Gemeindevorsteher war Leonhard Hechel von Häusern.
1852 hat ein Kieferbach-Hochwasser die hölzerne Landbruck weggerissen.
  Die hölzerne Landbruck um 1920
  Die Landbruck um 1920.
   
1858 Beginn des Eisenbahnverkehrs , dadurch schlagartiges Erliegen der Innschifffahrt.
1865 Erster damals noch ehrenamtlicher Bürgermeister war über 20 Jahre lang Joseph Laiminger.
1899 Anzahl der Einwohner 916.
1914 bis 1918 Erster Weltkrieg. 42 Soldaten aus Kiefersfelden kamen nicht mehr zurück.
1926 Erwerb der Kohlstatt, durch die Gemeinde, vom Österreichischen Forstärar, für Siedlungszwecke.
1927 Bau der Kufsteiner Strasse als Umgehungsstraße.
1933 Weltwirschaftskrise - bei rund 2000 Einwohnern, 300 Arbeitslose(15 %).
1933 Entwurf des Gemeindewappens durch Prof. Hupp aus Schleißheim.
  Wappen der Gemeinde Kiefersfelden
  Das Original des farbigen Wappens sehen Sie im Blaahaus.
   
1938 Anschluß Österreich an Deutschland - Ab 1945 Kiefersfelden wieder Grenzort.
1948 Neue Siedlung mit 80 Wohnungen am Rain.
1949 Alle Wege und Straßen der Gemeinde wurden neu bezeichnet und nummeriert.
1957 Einspurige Inntal Autobahn bis Kiefersfelden.
1959 Neubau des Hallenbades (heutiges"Innsola"), der Schulturnhalle und des Bauhofs.
1965 Fertigstellung der Kläranlage.
1968 Bau der gewaltigen Autobahnbrücke über den Inn, Fertigstellung der Autobahn bis Kustein und Errichtung des Autobahn-Zollamtes.
1984 Erster hauptamtlicher Bürgermeister war bis 1996 Josef Danner.
1985 Abschluß des Vertrags über das Gemeinschaftsklärwerk mit der Gemeinde Thiersee (Österreich).
1987 Der Bau des Inn Kraftwerks wurde trotz Protest der Gemeinde genehmigt.
2008 Erwinn Rinner ist unser Bürgermeister.
   
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Enwicklung der Einwohnerzahlen :
Um 1400
400 bis 450
1899
916
1938
2658
1948
4503
Heute, Stand September 2009 6920
   
   
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